Im Kreislauf der Liebe
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Im Kreislauf der Liebe

Lexington Avenue –  Kreuzung 112 Straße im nördlichen Teil von Harlem.
Die Straße schien im Norden sowie im Süden kein Ende zu nehmen. Bis weit in den Horizont erkannte ich die Silhouetten der Menschen, Autos und Häuser in räumlicher Tiefe sich mir nähern oder sich von mir entfernten. Es war ein schöner, sonniger Morgen im September. Die Temperaturen fühlten sich angenehm warm an, der Himmel schien strahlend blau ohne einen Flecken Weiß einer Wolke, die Umgebung lebte hauptsächlich durch die Stimmen der Kinder, die spielend zwischen den Häuserschluchten ihre Freizeit genossen. Es war mein erster Tag in New York City. Mein Körper fühlte sich nach einem langen Schlaf erholt und bei vollen Kräften. Ich blickte nach Norden, wissend, dass mich die Straße ins Herz des Schwarzen Amerikas führen wird, marschierte ich langsam los. Das Rot der Wohnsiedlungen ließ die Sonne nur als schmale Lichtflecken auf den Bürgersteig der Straße reflektieren. Eine gewisse Ruhe strahlte das Viertel in seinem Äußeren aus, nichts Ungewöhnliches im ersten Augenblick, seine Menschen aber trugen alle die schwarze Hautfarbe.

Im Nachhinein dürfte wohl die auffälligste Erscheinung der Straße ich selbst gewesen sein: asiatischer Herkunft, deutscher Sprache, leger gekleidet, mit einer großen Spiegelreflexkamera in der Hand, lief ich selbstbewusst in der Menge der Schwarzen die Lexington Avenue entlang.

Auch wenn durch Sanierung das Viertel aufgewertet wurde, um zahlungskräftigere New Yorker zu locken, reich sind die Schwarzen hier nicht geworden, das drückte schon allein ihre äußere Erscheinung aus. Am Wegesrand passierte ich oft Männer in verlumpten Kleidern mit einer Flasche Alkohol in der Hand, ihre Haltung in sich versunken, ihre Gesichter leer, blickten sie auf die Straße, leer blickten sie in eine ungewisse Zukunft. Trotzdem ist der Stolz des schwarzen Amerikas an jeder Straßenecke in Harlem deutlich zu spüren. Ein Stolz, den sie wirklich zeigen können, denn die schwarze amerikanische Geschichte wurde auch und vor allem hier geschrieben.

In den 1920er galt Harlem als die Black Capital of the Western World geprägt durch eine blühende Kulturszene, in der durch Musik, Tanz und Literatur der New Negro, sein Selbstbewusstsein in aller Öffentlichkeit zeigen konnte. Musikgrößen wie Louis Armstrong, James Brown und Duke Ellington sind nur wenig Beispiele, die im ständigen Abendprogramm Harlems auf der Showbühne standen und nicht nur schwarze Amerikaner unterhielten, sondern auch reiche Weiße aus vornehmeren Stadtvierteln. Bebop, Soul, Rap und Hip Hip sind Musikrichtungen, die in Harlem ihre Wurzeln haben und noch in unserer heutigen Gesellschaft eine breite Masse ansprechen.

Die Straße füllte sich bei jedem meiner Schritte zunehmend mit Passanten. Kleine, bunte Geschäfte sammelten sich auf beiden Seiten, die nach unseren Verhältnissen als heruntergekommen bezeichnet werden würden, in denen ein Treiben stattfand als sei nach Jahrzehnten des Wandels nie etwas anders geschehen. Mich erinnerten die Menschen in ihren Parzellen an die Quartiere der französischen Hauptstadt, in denen Schwarzafrikaner in ähnlich bunten Farben ihre Geschäfte unterhielten.

Auf Höhe der 125ten Straße traf die Lexington Avenue auf den Martin Luther King Boulevard - das Herz des schwarzen Amerikas? Auch wenn Dr. Martin Luther King selbst gar kein New Yorker gewesen war, sondern ursprünglich aus Atlanta, Georgia, stammte, fanden eine Vielzahl seiner Kundgebungen und Reden hier in Harlem statt. 1964 bekam er für seine Bürgerrechtsbewegung gegen soziale Unterdrückung im Allgemeinen sowie Rassismus gegen die Schwarzen in Amerika den Friedensnobelpreis. Sein Geist war überall in Form vieler Porträts auf Häuserwänden, T-Shirts und als Ladendekoration spürbar.

Ich blieb an der Straßenkreuzung stehen, beobachtete links und rechts von mir das Geschehen, zögerte durch die Linse meiner Kamera zu schauen, um die Szene in Bildern festzuhalten. Meine Augen fanden im Trubel der Massen keine Ruhe, so bunt und abwechslungsreich war das Bild gemalt. Unterschiedlichste Farben in Kombination mit der schwarzen Haut dominierten. Auffällig waren vor allem die Frauen in ihren prächtigen Kleidern, deren Stil kein westlicher war, sondern der Schwarzafrikas. Gefühlsmäßig befand ich mich auch gar nicht auf einer amerikanischen Straße, sondern auf dem Markt einer afrikanischen Stadt. Beim Lauschen ihrer Stimmen hörte ich kaum ein englisches Wort. Die Männer, rundlich im Gesicht, standen groß und breit als Schatten ihrer kleinen, zierlichen Kinder in der Unterhaltung versunken am Straßenrand des Boulevards.
Ich lief die Straße Richtung Westen. Der Verkehr blieb dicht. In kurzen regelmäßigen Abständen passierte mich ein Polizeiwagen der NYPD, gefolgt von einem getunten, rapmusikspielenden Auto, dessen Bässe laut den Puls der Straße angeben wollten. Das schwarze Herz Amerikas schien mit jedem Schritt, den ich machte, nicht mehr nur im Körper der Farbigen zu schlagen, sondern in vielen Rassen und Hautfarben aller Nationen. Durch meine Ohren floss eine Ansammlung verschiedener Sprachen, deren jeweilige Herkunft mir den Spaß des Rätselratens gab.

Der Wandel durch Kommerzialisierung konnte selbst in Harlem nicht aufgehalten werden. So mischten sich mehr und mehr bekannte saubere, geordnete Ladenketten zwischen die vielen schäbigen, bunten Geschäftsparzellen. In das Bild der Kommerzialisierung passten auch die Doppeldeckerbusse, gefüllt mit Touristen, die wie auf einer Safaritour im Schutz der Distanz die Wildnis der Straße beobachteten, um scheinbar den Kontakt mit der Farbe Schwarz aus Respekt und Angst zu meiden.

Unscheinbar in der Farbenpracht der Straße steht schlicht und einfach ein Theater, dessen Fassade den Hauch von Glamour sehr vermissen lässt, einsam und alleine im Mittelpunkt des Geschehens – das Apollo. Kein Ort dieses Viertels hat mehr Geschichten zu erzählen als dieses kleine Theater. Alle afroamerikanischen Musikgrößen des letzten Jahrhunderts haben ihre Karrieren im Abendprogramm des Apollos gestartet. Selbst James Brown, der letztes Jahr verstorben ist und im gläsernen Sarg mit weißer Pferdekutsche im Gefolge von Hunderttausenden seiner Anhänger durch die Straßen Harlems chauffiert wurde, fing als frenetischer Soulmusiker in diesem Theater klein an.
„History took place here“, stand als Slogan auf dem täglichen Programm. Es schien so, als würde das Apollo nur noch Geschichten aus guten alten Zeiten erzählen wollen, aber keine weiteren der Gegenwart mehr erfinden. Die Nüchternheit des Gebäudes ließ mich nicht lange dort stehen. Ich schaute schnell noch auf die senkrechte Lichtreklame des Apollos und stellte mir kurz vor, wie die Straße mit dem Apollo im Mittelpunkt vor 40 Jahren wohl ausgesehen mag. Meine Beine trugen mich weiter. An der nächsten Straßenkreuzung bog ich nach links ab und verließ den Dr. Martin Luther King Blvd. Richtung Süden.

Im Atemzug mit Dr. Martin Luther King müssen noch zwei weitere Namen genannt werden, die das Bild von Harlem prägten. Malcolm Little, besser bekannt unter seinem Synonym Malcolm X, war die lokale Größe dieses Viertels. Geboren, aufgewachsen und ermordet in Harlem war der Bürgerrechtler ein großes Vorbild des schwarzen Amerikas. Zeitlang großer Repräsentant der radikalen „Nation of Islam“, vollzog Malcolm X auf seiner Pilgerfahrt nach Mekka einen Wandel zu menschlicher Größe, die prägende Spuren hinterließ und den Stolz seiner Mitmenschen ausmachte.
Eingereiht zwischen den beiden unterschiedlichen Brüdern der Vergangenheit gesellte sich das Gesicht eines Mannes, dessen Geschichte eigentlich erst noch geschrieben werden muss, aber jetzt schon den Stolz der Menschen hier trug – Barack Obama!
Ich befand mich auf der Malcolm X Avenue, die von Norden auf den Central Park trifft. Die drei Gesichter schienen allgegenwärtig, in lehrhafter Pose, den Bewohnern des Viertels zu zeigen, woher sie kamen, wo sie jetzt stünden und wohin die Reise gehen würde – mit Stolz nach oben!

Ich stand auf Höhe der 112ten Straße, es war früher Nachmittag, die Sonne kühlte sich ein wenig ab, meinen ersten Rundgang durch die Geschichte Harlems hatte ich gerade hinter mir. Links, zurück zum Apartment wollte ich nicht gehen. Ich schaute nach rechts und zwischen dem Rot der hohen quadratischen Backsteine erkannte ich von weitem die Verziehrungen der Kathedrale. Gelesen hatte ich von der Kathedrale nur wenig, wusste aber, dass in ihrer Größe die Freiheitsstatue hineinpasste. Ich lief die Straße Richtung Westen, durchquerte das Grün eines Parks, ging den Hügel hinauf, dessen Weg mich direkt zur Kathedrale führte. Beim Verlassen des Parks, ich war sicherlich wieder versunken in meiner eigenen Gedankenwelt, traf mich wie ein Blitz das Bild einer eindrucksvollen Frau.
Meine Schritte wurden langsamer, ich blieb stehen, drehte mich um und schaute den Hang hinunter. Im Schattenwald der Bäume lief in langsamen kurzen Schritten eine ältere Dame im besonders auffälligen Weiß ihrer gestrickten langen Kleider an mir vorbei. Ich lief rückwärts, bog schon in die nächste Straße ab, blieb aber stehen, um ihr von weitem hinterher zu schauen. Das war das Bild, welches ich für den heutigen Tag gesucht hatte. Ein Bild, das so gar nicht in das Schwarz der Bewohner Harlems und in die Farbenpracht des Viertels passte. Meine innere Stimme sagte mir, dieser Dame höflich zu begegnen und sie nach einem Foto zu fragen. Wie angezogen lief ich die Straße hinunter, um sie einzuholen.

Khan: »Entschuldigung Miss, Sie sind gerade an mir vorbeigelaufen. Mir ist Ihre wunderschöne Erscheinung aufgefallen. Darf ich Sie fragen, ob ich von Ihnen ein Foto machen darf? «
Ihr winziger Körper, zwei Köpfe kleiner als der meinige, zuckte zusammen. Aus ihrem erst verwunderten Ausdruck formte sich ein Lächeln auf ihre Lippen und ein Strahlen in ihrem Gesicht entstand. Ich fragte mich, was sie wohl gedacht haben musste, als sie mitten auf der Straße von einem Fremden angesprochen wurde, der nach einem Bild von ihr verlangte.

Ältere Dame: »Natürlich dürfen Sie.«

Glücklich darüber, dass sie mich nicht gleich abgelehnt hatte, schaute ich durch den Sucher meiner Kamera und schoss nicht nur ein Foto, sondern eine ganze Serie.

Khan: »Ihre Gesichtszüge lassen mich vermuten, dass Sie asiatische Wurzeln haben. «

Ältere Dame: »Ja, mein Vater war Deutscher, meine Mutter ist Philippinin. Ich bin in den Niederlanden aufgewachsen. «

Khan: »Wenn Ihr Vater Deutscher war, können Sie auch Deutsch sprechen?«

Ältere Dame: »Ja, natürlich!«

»Wie geht es Ihnen?«, fragte ich sie auf Deutsch.

»Mir geht es gut«, antwortete sie höflich.

Es hat ein wenig gedauert, bis sie verstand, dass ich aus Deutschland kam. Das Gespräch verlief teilweise zweisprachig.

Ältere Dame: »Woher kommen Sie?«

Khan: »Aus Hamburg, Deutschland. Nein, ich sehe nicht aus wie ein typischer Deutscher.«

Obwohl ich sicherlich im Inneren deutscher nicht sein könnte, denke ich.

»Meine Eltern kommen aus Kambodscha. Sie sind Khmer, genaugenommen Sino-Khmer.«  Aber das zu erklären, verkompliziert die meisten Gespräche.

Ältere Dame: »Ich war auch schon einmal in Kambodscha. Das ist schon sehr lange her.«

Khan: »Sie haben sicherlich eine Indochinareise unternommen.«

Ältere Dame: »Ja, habe ich. Wissen Sie, dass China einst in japanischer Hand war.«

Khan: »Ja, das weiß ich.«

Ältere Dame: »Ich lebte damals mit meinen Eltern sechs Jahre lang in Japan und durfte die japanische Sprache erlernen. In dieser Zeit bereiste ich auch Indochina.«

Mein Kopf fing an zu rechnen. Die Besetzung Chinas durch die Japaner fand noch vor dem Zweiten Weltkrieg (1937-1945) statt. Mein eigener Vater war zu dieser Zeit noch nicht einmal auf der Welt.

Ältere Dame: »Ich habe nach unserer Rückkehr in die USA 31 Jahre lang
als Japankorrespondentin an der Columbia Universität gleich hier um die Ecke
gearbeitet. Jetzt bin ich im Ruhestand, lebe aber immer noch auf dem
Campusgelände.«

Erstaunt über die Destinationen ihrer Lebensgeschichte wollte ich viel mehr über sie erfahren.

Khan: »Darf ich Sie fragen, wie alt Sie sind?«

Ältere Dame: »Ich bin 83 Jahre alt.«

Khan: »Das, was sie ausstrahlen, macht Sie 20 Jahre jünger!«

Ein Lachen formte sich nach meinem charmanten Kompliment in ihrem Gesicht, deren Ausdruck ein unvergesslicher blieb.

Ältere Dame: »Entschuldigen Sie, junger Mann. Ich war gerade auf dem Weg, mein Mittagessen beim Italiener zu holen. Der hat sein Restaurant da unten an der Ecke. Seine Nudeln sind die Besten in Harlem und besonders günstig.«

Khan: »Haben Sie vielen Dank für diesen wundervollen Tag.«

Wir verabschiedeten uns höflich und dankbar, sich begegnet zu sein. Ich lief zur Kathedrale, in Gedanken immer noch im Gespräch vertieft, waren mir die Schlichtheit und die enorme Höhe des Gebäudes keine Bedeutung wert. Ich nahm mir aber die Zeit, alle Ecken zu betrachten und verließ die Kathedrale auf demselben Weg zurück. Gefühlte dreißig Minuten mussten es gewesen sein, ich traf die ältere Dame in ihrem weißen gestrickten Kleid, diesmal mit einer Smile-Tüte in der Hand, an gleicher Stelle wieder.

Ältere Dame: »Ich dachte, Sie müssten schon lange weg sein.«

Khan: »Oh, nein. Ich habe die Zeit seit unserer Begegnung in der Kathedrale
verbracht. Darf ich Sie fragen, wie Sie überhaupt heißen?«

Ältere Dame: »Eva Barbara. Meine spanische Haushälterin nennt mich
Barbaritta!«

Eva Barbara, dachte ich. Deutscher konnte ihr Name mit ihrem asiatischen Aussehen nicht sein. Wir fingen wieder an, zu plaudern. Sie durch den Sucher meiner Kamera beobachtend schoss ich weitere Bilder während sie erzählte, welche Probleme sie zurzeit mit ihren Nachbarn betrüben. Dabei kamen wir auf das Thema Familie.

Khan: »Darf ich Sie fragen, wo sich Ihre Familie befindet?«

Eva Barbara: »Meine Schwester lebte in Neuseeland...«

Ich bemerkte nicht, dass sie den Satz in der Vergangenheitsform sagte. Aus der Tiefe ihres weißen gestrickten Kleides nahm sie zwei goldene Ketten hervor. An einer Kette hing eine gold-schwarze Buddhafigur. Wie nett, dache ich. So habe ich doch meinen Elfenbeinbuddha ständig in meinem Geldbeutel. An der zweiten Kette hing ein rundes, goldenes Amulett, welches sie aufschlug und mir zeigte. Auf der linken Seite des Amulettes war das Abbild ihrer Eltern zu sehen. Ein deutscher Mann an der Seite einer asiatischen Frau, deren runde Kopfform so typisch philippinisch war. Auf der rechten Seite war das Bild ihrer jüngeren Schwester, die der Mutter sehr ähnlich sah.

»Sind Sie verheiratet?«, fragte ich sie höflich aus der Selbstverständlichkeit
heraus, dass ein solch herzlicher Mensch nicht alleine sein dürfte.

Eva Barbara: »Mein Mann ist vor 14 Jahren gestorben. Meine Eltern schon vor ihm. Vor drei Wochen ist meine Schwester auch noch von mir gegangen. Alle meine Lieben haben mich verlassen!«

Durch die Schwere in ihrer Stimme traf mich der Satz sehr. Kommen, bleiben, gehen...
Ich ließ mir nichts anmerken, war aber völlig mitgenommen von einem Schmerz, der ihr Inneres noch bewegen musste.

Khan: »Haben Sie es noch weit bis zur Ihrer Wohnung? Soll ich Sie begleiten?«

Eva Barbara: »Vielen Dank, junger Mann. Aber Sie müssen mich nicht begleiten. Wenn ich heute nicht ankommen werde, dann komme ich morgen an. Mich wird schon niemand suchen.«

Es ist rührend, diesen Moment erlebt zu haben, in Freude dieser älteren Dame
begegnet zu sein und bewegend, ihre Lebensgeschichte erfahren zu haben.
Ich blickte ihr noch hinterher, wie sie aus dem Schattenwald der Bäume hinaustrat und als weißer Punkt im Licht verschwand.

Durch den nördlichen Eingang des Central Parks trat ich ein, ging einsam und
alleine durch den Wald des Great Hills, versunken in den Worten ihrer Sätze, dachte ich über den Kreislauf der Liebe nach.

Liebe kommt, Liebe bleibt, Liebe geht...

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